Sa10Okt10:0022:30Lorem IpsumLiteraturtage im Neuwirt – Elias Hirschl u. a.10:00 - 22:30

Veranstaltungsdetails

Was, wenn Sprache nicht nur die Wirklichkeit beschreibt – sondern sie verändert? Lorem Ipsum 2026 steht unter dem Motto »Sprache Macht Wirklichkeit«. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie Worte unsere Realität formen, wie Sprache verbindet oder trennt, wie sie politische und gesellschaftliche Entwicklungen prägt – und warum kritisches Hinterfragen heute wichtiger ist denn je.


10.10. — Improschreibwerkstatt — 15 bis 18.30 Uhr — Kostenlos
Gemeinsames Spiel, der Fantasie Raum geben, aus dem Moment etwas entstehen lassen – improvisierend und schreibend experimentieren wir mit Sprache und damit, welche Auswirkungen Worte, Gefühle und Intention haben.

15–17.30 Uhr: Schreibwerkstatt
18–18.30 Uhr: Werkschau

Mit Claudia Fröhlich und Dorothea Hartmann

Keine Vorkenntnisse nötig. Altersempfehlung: ab 18 Jahren. Verbindliche Anmeldung bis 3.10. per Mail an post@grammo.at. Mindestens 6 Personen.


10.10. — Lesung und Gespräch: Elias Hirschl – „Schleifen“ — 19 Uhr — Freie Spende
Franziska Denk leidet an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie selbst. Gemeinsam mit dem genialen Mathematiker Otto Mandl macht sie sich auf die Suche nach nichts Geringerem als der perfekten Sprache. Mit »Schleifen« legt Elias Hirschl einen aberwitzigen, klugen und höchst unterhaltsamen Roman über die Macht der Sprache vor – irgendwo zwischen Sprachphilosophie, Wissenschaft, Satire und großer Erfindungslust.

Im Anschluss Gespräch mit Max Mayr

Elias Hirschl


10.10. — Konzert: Vereter — 20.15 Uhr — Freie Spende
Endlich raus aus den verstaubten Ecken des Wienerlieds: Als Wienerkind der zweiten Generation wurde der Liedermacher schon sehr früh mit stereotypen Anfeindungen konfrontiert. Entstanden sind Erzählungen über Pinguine und Toastbrote, Feuersalamander und Topfeng’sichter, Lieder über das Händchenhalten in Zeiten des Rassismus. Es ist eingängige Musik, die aus jener Notwendigkeit heraus entstanden ist, dass Fremdsein nicht nur Schmerz, sondern auch Aufbegehren und Zusammenhalt bedeutet. Selbst ein Fünkchen Hoffnung und Humor schwingt in Vereters Musik immer irgendwo mit – und sie lässt einen nur schwer wieder los.